Kommentar

Birdland: Da Tschäss ist a Vogerl


KLAUS NÜCHTERN
Kultur | aus FALTER 21/04 vom 19.05.2004

Vor vielen Jahren hatte Dr. Thomas K., Bundespräsident eines kleinen europäischen Binnenlandes und als solcher Erdberger von Weltgeltung, eine Idee: Man solle doch seinen alte Schulspezl, den Joe, wieder nach Wien holen und ihm zu diesem Behufe einen Tschässklub schenken. Eine Idee war geboren und rotierte von nun an in vielen Köpfen: Das Birdland, so der Name des swingenden Wolkenkuckucksheimes, sollte den österreichischen Weltjazzer Joe Zawinul wieder enger an die Heimat binden. Das ist nun geglückt: Am 25. Mai eröffnet der neue, im Hilton und somit (grade noch) in Erdberg situierte Klub seine Pforten (siehe auch Artikel auf Seite 62).

  Man könnte die ganze Angelegenheit als Altherrensentimentalität abtun; und wem, wenn nicht alten Herren (und Damen!), wollte man diese Sentimentalität lieber gönnen? Nur: Auch die ist nicht umsonst, und schon früh in der Diskussion hatte sich die Stadt Wien dazu entschlossen, dieses "Back to the Roots"-Märchen (Bürgermeister Michael Häupl)

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