PHETTBERGS PREDIGTDIENST

Patientenverfügung

Stadtleben | aus FALTER 21/04 vom 19.05.2004

... Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken ...

Apg 1,1-11 (Lesung an Christi Himmelfahrt)

Ich sah den Kardinal eine Pressekonferenz abhalten, weil er, wie Spinnen ihr Netz, ein Hospiz sich errichtete, wo er uns fängt, wenn wir nicht mehr können, wir pistolenlos eingeliefert werden, und so nebenbei lassen sie ihre Frommheit durchscheinen, ja, der liebe Gott usw. ... Und selbst wenn sie es nicht sagen, ist ihre Aufopferung bereits ein einziger Vorwurf, so gottlos zu sterben. Ja, mein Leben war gottlos, ich wünsche gottlos zu sterben, elend verrecken, im Kot-Urin-Schlamm ersticken. Kein Säuseln, keine Hygiene! Da wäscht du dich ein Leben lang nicht, und dann im Sterben aber haben sie dich eingefangen und waschen dich um drei Uhr früh. Die Türen schlagen, der militärische Ton. Jagt sie alle zum Teufel, diese beflissenen Todesengel. Ich umarme die Todesschwestern von Lainz, die schweren Kerker kriegten, weil

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