Ab ins Kisterl

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 21/04 vom 19.05.2004

ERFINDUNG Jetzt gibt's eine Alternative zum Kräuterbeet: Cultis, der Heimgarten.

Die Entwicklung habe schon einige Zeit in Anspruch genommen, aber jetzt sei es fertig, das Cultis-Kasterl, erzählt Erfinder Heimo Zimmermann: "Am Großgrünmarkt haben wir damit wirklich für Aufsehen gesorgt." Immer mehr Menschen kochen nämlich mit frischen Kräutern, und weil dann doch nicht so viele über (Dach-)Gärten und Balkone verfügen, wächst das Zeug halt am Fensterbrett. Beziehungsweise vergammeln oder vertrocknen Topfbasilikum und Co meistens schon kurz nach dem Kauf. Und jetzt kommt die Erfindung von Heimo Zimmermann ins Spiel. Das coole Kisterl aus Wien - Produktname "home garden" - ist nämlich vor allem ein Bewässerungssystem, bei dem die Kräuter nicht unterversorgt werden, aber auch nicht ersaufen können.

Am Anfang braucht man ein - idealerweise südseitiges - Küchenfenster und den Kunststoffbehälter, in dem zwei spezielle Kräutertöpfchen Platz haben. Diese verfügen über jeweils


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