Es geht um die Wurst

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 21/04 vom 19.05.2004

NEUES LOKAL Die Leute vom Expedit haben ein Würstelstandel aufgemacht, das mit anderen Würstelstandeln wenig gemein hat.

Man könnte jetzt damit anfangen, wie wichtig und zugleich unterschätzt der Würstelstand ist, wo sich hier doch Bankdirektor und Fiaker treffen, ihn neben Heurigen, Beisl und Kaffeehaus als eine der Säulen der Wiener Kulinaridentität bezeichnen, blablabla. Doch Würstelstandeln sind in Wien leider größtenteils ein Mist, die verabreichte Wurst standardisierter Mainstream, der Umgang mit der Ware respektlos, die Hygiene mitunter bedenklich, die Preise verblüffend.

Insofern ist es mehr als erfrischend, dass die fünf Freunde vom Expedit für ihr Würstelstandprojekt "Kiosk - der Stand der Wurst" nicht nur auf jeden Kitsch verzichteten, sondern auch einen sechsten in die Runde nahmen, der mit dem Ecklokal Schleifmühlgasse/Margaretenstraße eine erstklassige Location einbrachte, sowie forschten, suchten und probierten, dass es nur so rauchte. Würste aus der Schweiz,


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