MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 22/04 vom 26.05.2004

ORF verliert die Bundesliga Die alte Fußballsaison ist kaum zu Ende, da schlug bereits die erste Transferbombe ein: Die Fernsehrechte für die Bundesliga wechseln vom öffentlich-rechtlichen ORF zu den Privatsendern Premiere und ATVplus. 42 Millionen Euro zahlt das Konsortium den Vereinen für die Übertragung der nächsten drei Spielzeiten, der ORF wollte dem Vernehmen nach nur 8,5 Millionen pro Saison lockermachen. Der Pay-TV-Sender Premiere wird nun jeden Samstag vier Partien in Konferenzschaltung übertragen, die sich der Fußballfan für 9,90 Euro monatlich reinziehen kann. Am Abend bringt ATVplus neunzigminütige Zusammenfassungen. Der ORF zeigt nur mehr Länderspiele, die Europameisterschaft und die Champions League - und bemitleidet sich derzeit selbst in zahlreichen Beiträgen.

Werbekrieg um ORF Seit Jahren zanken sich der ORF und der Verband der österreichischen Zeitungsunternehmer (VÖZ) um den Werbekuchen. Der öffentlich-rechtliche Sender verletze die Werbungsbeschränkungen,

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