Bei Weste nichts Neues

GERALD JOHN | Politik | aus FALTER 23/04 vom 02.06.2004

KARRIERE Nach dem Leben mit Jörg Haider bekam Peter Westenthaler eine neue Chance - doch er nützte sie nicht. Auch in der Fußballszene gilt er mittlerweile als Ungustl vom Dienst. 

Die Fans traten vorsorglich in Streik. Beim letzten Meisterschaftsspiel der Wiener Austria ließen sie die Westtribüne zehn Minuten lang verwaist. Dafür trudelten im Sekretariat des violetten Traditionsvereins umso mehr Protestmails ein. Tritt der Ernstfall ein, hauen wir ab, warnten die Anhänger. Die letzten verbliebenen jüdischen Gönner, liebevoll genannt "Tempel-Partie", kündigten an, ihre VIP-Karten für immer zurückzulegen. Sponsoren drohten abzuspringen. Selbst verdiente Mitarbeiter stellten klar: Wird "er" unser Chef, sind wir weg.

  Welcher Ungustl wird den leidgeprüften Veilchen da schon wieder aufs Aug gedrückt? Hat am Ende die Rapid-Legende Hans Krankl den Fuß in der Tür? Oder streift sich gar die grüne Oberkrätzen Dietmar Kühbauer das violette Trikot über? Viel schlimmer, sagen

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