IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 23/04 vom 02.06.2004

Opernsaison 2004/2005 Uraufführungen wird es in Staats- und Volksoper auch in der kommenden Spielzeit nicht geben, aber immerhin nimmt die Staatsoper Alfred Schnittkes "Gesualdo" (1995) wieder auf und mit Franz Schrekers "Die tote Stadt" ein selten gespieltes Werk des 20. Jahrhunderts neu ins Repertoire (Regie: Willy Decker, Dirigent: Donald Runnicles; Premiere: 12.12.). Auch gut: Im Haus am Ring wird Peter Konwitschny erstmals in Wien inszenieren, und zwar Giuseppe Verdis "Don Carlos" (Dirigent: Bertrand de Billy; 18.10.). Der junge Philippe Jordan, bis vor kurzem Musikchef der Grazer Oper, wird die Premiere von Jules Massenets "Werther" leiten (Regie: Andrei Serban; 19.2.) und Staatsopern-Musikdirektor Seiji Ozawa Giacomo Puccinis "Manon Lescaut" (Regie: Robert Carsen; 4.6.). Vincenzo Bellinis "Norma" wird unter der musikalischen Leitung von Marcello Viotti lediglich konzertant aufgeführt (5.2.).

  Das neuerdings wieder gute Verhältnis zwischen Ring und Gürtel zeigt sich in der ersten


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