NÜCHTERN BETRACHTET

Mehr Betten im öffentlichen Raum!

Kultur | aus FALTER 23/04 vom 02.06.2004

Für die Befriedigung der elementarsten Bedürfnisse fehlen am Arbeitsplatz oft die Mittel und Gelegenheiten. Eine Wasserleitung ist immer in der Nähe, Nahrhaftes findet sich oft in den Spinden und Schreibtischen von Kollegen. Müssen sexuelle Energien dringend entladen werden, kann man ja versuchen, angenehme Mitmenschen zu spontanem Geschlechtsverkehr zu animieren, wobei man natürlich bald einmal ein "Nein, danke", "Jetzt ist es grad ungünstig" oder ein Packl Hausdetschn riskiert, weswegen weniger konfrontativ Gesonnene halt schnell einmal auf der Toilette Hand an sich legen (man ahnt ja nicht, was da zusammengewichst wird auf den Firmentoiletten - am ärgsten treiben es natürlich die Privilegienritter sozialistischer Staatsbetriebe). Was aber, wenn einen der Schlaf ankommt? Jetzt kann man freilich die Meinung vertreten, dass die Arbeitnehmer gefälligst gut abgefüllt, ausgeschlafen und durchgebumst zur Arbeit zu erscheinen haben. Aber oft hat man ja auch ein Pech; außerdem gehen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige