Zugehör

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 23/04 vom 02.06.2004

MODE In Margareten hat ein junger Schneider seinen Shop Pin eröffnet.

Er habe, sagt Peter Weisz, eigentlich immer schon genäht. Jetzt hat der ausgebildete Damen- und Herrenschneider "55 gestoppte Sekunden" von seinem Atelier entfernt in der Margaretenstraße ein Geschäft eröffnet: Pin, "stolze 44 Quadratmeter" groß. "Wolle und Zugehör" steht noch von den Vorvorbesitzern über der Auslage, die hat Weisz mit Teilen aus seiner Kollektion, aber auch modefremdem wie einem Fleischerhackstock bestückt.

Weisz sieht sich selbst nicht als Designer, sondern als Handwerker: "Ich bin irrsinnig gerne Schneider." Dass seine edel-klassischen Teile für Frauen und Männer nicht nur alle von ihm selbst, sondern auch teilweise von Hand genäht sind, begründet er damit, dass die Sachen damit "mehr Seele" bekämen. Natürlich erarbeitet der Schneider auch für die Konfektion, Hemden und Blusen beispielsweise seien vom Schnitt her lange entwickelt worden und dann irgendwann auch mal perfekt. Aber Maßarbeit


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