"Dekadent und feige"

Medien | ROBERT MISIK | aus FALTER 24/04 vom 09.06.2004

USA Ian Buruma, global operierender Star-Essayist, über den Hass auf den Westen, den revolutionären Radikalismus der amerikanischen Neokonservativen und den neuen Streit über Antisemitismus. 

Er ist ein Weltbürger und das Kontrastprogramm zum Kampf der Kulturen. Ian Buruma, 1951 in Den Haag geboren, Sohn einer Engländerin und eines Holländers, die Großeltern deutsch-jüdischer Herkunft, lebte lange Jahre in Asien, zunächst in Japan, später in Hongkong, und ist einer der international meistbeachteten Essayisten und politischen Schriftsteller der Gegenwart. Einem globalen Publikum ist der 53-Jährige vor allem durch seine regelmäßigen Beiträge in der renommierten New York Review of Books bekannt. Japan, China, Indien sind ebenso häufige Themen seiner politischen Essayistik wie die politische Kultur Englands und der USA. Vergangene Woche weilte er auf Einladung der Bruno-Kreisky-Stiftung in Wien.

Falter: Herr Buruma, eben haben Sie Ihr Buch "Occidentalism", gemeinsam mit dem israelischen


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