PRESSESCHAU

EVA WEISSENBERGER
Medien, FALTER 24/04 vom 09.06.2004

Am Samstag erwähnte Günther Burkert-Dottolo im Presse-Spectrum am Rande "die traditionelle Adaption der Themen deutscher Magazine durch österreichische mit einer üblicherweise zwei- bis dreiwöchigen Nachdenkpause". Am Sonntag lag wie zum Beweis das neue profil beim Kolporteur. Coverthema: "Die neuen Väter." Die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit hatte "Stolze Väter. Feige Väter. Väter mit Muskeln. Vermütterlichte Väter" in ihrem Ressort Leben Mitte Mai abgehandelt. Nach einer in diesem Fall also dreiwöchigen Nachdenkpause beschäftigt sich nun das profil mit dem "Ersatzpapa", dem "Adoptivvater", dem "Karenzvater", dem "Zweitfamilienvater", dem "Trennungsvater". Nur eines hatte die Zeit nicht: einen witzigen Text "über das Sozio-Panoptikum der allerneuesten Väter".

Zum Schluss ein Hinweis an Chronik-Journalisten in eigener Sache (ich bin quasi auf der Seegrotte aufgewachsen): Das Bootsunglück passierte nicht in Hinterbrühl, sondern in der Hinterbrühl. So wie Lassing nicht in Steiermark liegt, sondern in der Steiermark. Bitte.

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FALTER 29/19
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