OHREN AUF! Sub Pop lebt

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 24/04 vom 09.06.2004

Vor 15 Jahren galt Seattle mit Mudhoney, Nirvana, Tad & Co als Welthauptstadt des Rock; das Plattenlabel Sub Pop fungierte als Motor dieser Szene. Im Gegensatz zu den Bands dieser Ära existiert das Label noch heute - und es blieb stets eine gute Adresse für interessante Indiemusik aus den USA. Bereits 2001 veröffentlichte Sub Pop beispielsweise die ausgezeichnete Mini-LP "Out of the Races and onto the Tracks" der letztjährigen "Newcomer" The Rapture.

Nachdem die Platten des Labels lange nur als Importe erhältlich waren, sorgt jetzt Trost für den Österreichvertrieb. Neben der besseren Verfügbarkeit ist vor allem die Qualität der - stilistisch breit gestreuten - aktuellen Veröffentlichungen ein guter Grund, Sub Pop dieser Tage wiederzuentdecken. "Fuckin A" von The Thermals sagt etwa mit jeder Sekunde seiner gerade einmal 28 Minuten dauernden zwölf Songs: "Egal, wann du deine letzte Punkplatte gehört hast - mach diese hier zu deiner nächsten!" Angetrieben von einer äußerst, kraftvollen


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