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Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 25/04 vom 16.06.2004

KUNST Die basis wien dokumentiert seit Jahren den österreichischen Kunstbetrieb. Wegen mangelnder Subventionen steht der Verein jetzt vor dem Aus. 

Lioba Reddeker ist enttäuscht. Nach monatelangen Verhandlungen und Bemühungen um Kooperation musste das von ihr gegründete Kunstdokumentationszentrum basis wien nun erstmals in seiner siebenjährigen Existenz den Betrieb einstellen. Mit 54.000 Euro vom Bund und 15.000 Euro von der Stadt Wien liegen die Subventionen 2004 weit unter den 220.000 Euro, die der Doku-Verein jährlich benötigt; für 2005 wurde bereits jetzt signalisiert, dass mit keinen Förderungen mehr zu rechnen ist. "Im Moment versuchen sie alles, um uns ab nächstem Jahr endlich zum Aufgeben zu zwingen", meint Reddeker, die im Gegensatz zu den Vereinen Depot und Public Netbase bisher immer leise gekämpft hat.

  Die basis wien hat seit 1997 eine einzigartige Onlinedatenbank mit über 25.000 Personen, rund 8000 Institutionen und 25.000 Ausstellungen aufgebaut. Der Verein


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