Schluss mit lustig

THOMAS PRLIC | Stadtleben | aus FALTER 25/04 vom 16.06.2004

CLUBSZENE Veranstalter haben mal wieder mit der Sperrstundenregelungzu kämpfen.

Eine fade Party endet meistens ganz von alleine, eine gute Party endet dafür manchmal erst mit dem Erscheinen der Polizei. Die Veranstalter einer Drum-'n'-Bass-Party im WUK etwa erhielten kürzlich zu fortgeschrittener Stunde Besuch von der Exekutive. Einer der Polizisten ging dabei zum DJ-Pult und hob mit dem Zeigefinger einfach den Tonarm von der Platte - eine recht simple, aber umso wirkungsvollere Methode, um Schluss mit lustig zu machen.

  In Wien legt die Sperrzeitenverordnung fest, welche Art von Lokal wie lange geöffnet haben darf. Clubs wie das WUK fallen unter die für Bars geltende Regelung und müssen um vier Uhr zusperren. Für die Clubmacher im WUK ist das zwar nicht neu, trotzdem war aber jener Abend mit Polizeibesuch eine Premiere. Zuvor, erzählt WUK-Musikchef Hannes Cistota, hätten Polizisten nämlich noch nie das Veranstaltungszentrum am Alsergrund betreten. In Sachen Sperrstunde hätte

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