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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

Unlängst gefordert, heute schon Wirklichkeit: Schätzungsweise zwei Jahre nachdem Justizminister Dieter Böhmdorfer auf dem Cover des Falter aufgefordert wurde, zurückzutreten, tut er es wirklich. Und aus den falschen oder sagen wir: aus anderen Gründen. Mittlerweile spricht der jüngste Neo-Ex-Minister jener Freiheitlichen Partei, die sich einst eine Bewegung nannte und nun als würdeloser Haufen dasteht, auch wieder mit Florian Klenk, den er einst bei öffentlichen Begegnungen mit launig-sarkastischen Bemerkungen zu begrüßen pflegte. Böhmdorfers Rücktritt ermöglichte auch Klenks Erstauftritt am Cover der Kronen Zeitung - gut gelaunt und mit zwei Drittel seines Gesichts sichtbar hinter dem pressekonferierenden Minister. Die FPÖ ist ein Zerrbild ihrer selbst (Seite 10), die Krone auch nicht mehr das, was sie mal war: Mittlerweile werden sogar Falter-Redakteure beim Namen genannt, korrekt zitiert und auch als Falter-Redakteur ausgewiesen! So geschehen im Falle von Eva Weissenberger,


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