Ein Job für "Jomo"?

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

AFFÄRE Die FPÖ nominiert ihren Exklubdirektor Josef Moser als Rechnungshofpräsidenten. Akten der Wirtschaftspolizei werfen kein gutes Licht auf ihn. 

Der Nationalrat bestellt kommende Woche einen neuen Rechnungshofpräsidenten. Die Grünen schlagen den Verfassungsrechtler Heinz Mayer vor, die SPÖ nominiert den Wirtschaftsexperten Ewald Nowotny, die ÖVP setzt gleich drei Kandidaten auf die Liste: Jusprofessor Johannes Hengstschläger, den niederösterreichischen Landtagsdirektor Karl Lengheimer und Anna Maria Hochhauser von der Wirtschaftskammer. Die größten Chancen auf den Job darf sich der ehemalige blaue Klubdirektor Josef Moser ausrechnen. "Einen Besseren kann man sich gar nicht vorstellen", glaubt Thomas Prinzhorn.

  Ist das so? In vertraulichen Akten der Wirtschaftspolizei taucht der Name Moser im Rahmen der "Spendengeschichte Turnauer" (Wirtschaftspolizei) auf. Bereits Anfang Dezember 2000 vernahmen zwei Wirtschaftspolizisten vier Stunden lang den Zeugen Christian Wolf zu


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