WIENZEUG

Politik | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

"Babycaust"-Museum? Die katholischen Abtreibungsgegner von Human Life International (HLI) haben erst kürzlich das Mobiliar der in Konkurs gegangenen Abtreibungsklinik Lucina ersteigert. In den früheren Räumlichkeiten der Klinik im zweiten Bezirk, die ebenfalls von HLI erworben wurden, planen die radikalen Abtreibungsgegner nun die Eröffnung eines so genannten "Babycaust"-Museums mit Ausstellungsstücken aus dem Inventar der früheren Abtreibungsklinik. Nun regt sich im Bezirk Widerstand gegen die Museumspläne der Abtreibungsgegner: Auf Initiative der Grünen wurde im Bezirksrat mit den Stimmen aller vier Parteien eine Resolution angenommen, in der Folgendes zu lesen ist: "Gerüchten zufolge planen radikale Abtreibungsgegner die Einrichtung eines Ausstellungsraumes mit schrecklichen Darstellungen über die Abtreibung (Babycaust-Museum). Die Gleichsetzung der Praxis der Fristenlösung mit anderen schrecklichen Ereignissen ist auf das Schärfste abzulehnen."

Zöpfe ausgerissen? Vor dem


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige