MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

"Der Standard" verurteilt Das lachsrosa Blatt hält normalerweise hohe Standards ein. Diesmal haben die Redakteure allerdings ordentlich danebengegriffen. In einem Bericht wurde wild über das Eheleben der Klestils spekuliert. Auch über das Sexualleben eines heimischen Politikers und eines Botschaftsangehörigen wurde in diesem Zusammenhang berichtet. Der Bundespräsident klagte und bekam nun in erster Instanz Recht. Richterin Brigitte Zeilinger stufte den Standard-Bericht als "besonders perfide" ein. Thomas Klestil bekam nun 5000, seine Ehefrau 7000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Die Richterin führte aus, dass der höchst persönliche Lebensbereich für jedermann absolut geschützt ist. Derlei sei in Österreich bisher nicht geschrieben worden. Anstatt das Urteil anzunehmen, will der Standard nun auch noch den Wahrheitsbeweis antreten. Vielleicht gar mit ein paar Fotos?

Neuer "Zeit"-Chef Die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit hat einen neuen Chefredakteur. Giovanni di Lorenzo, ehemaliger


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