Kommentar

Welche Sau braucht das Gartenbau?

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

Wien ist die beste Kinostadt der Welt. Es gibt mehr Programm- und Arthousekinos als in Weltstädten wie London und ein Publikum, das in seiner Mischung aus Kompetenz, Interesse und Enthusiasmus nicht so leicht zu finden sein wird. Entuziasm (nach einem Film des sowjetischen Kinopioniers Dziga Vertov) heißt auch die Kinobetriebs GesmbH, die als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Viennale seit zwei Jahren für die Bespielung des Gartenbau zuständig ist, nachdem die Vorbetreiber in Konkurs gegangen waren.

Mit 310.000 Euro jährlicher Betriebssubvention durch die Stadt Wien programmiert Viennale-Direktor Hans Hurch seitdem das Kino am Parkring. Dort läuft jetzt noch eine Jacques-Tati-Retrospektive an (siehe auch Seite 59) - und würde auch im bestmöglichen Licht erstrahlen, könnte man die rund 20.000 Euro für die Renovierung des 70-Millimeter-Projektors aufbringen. Danach kommt die Sommerpause, dann die Viennale, und spätestens Anfang nächsten Jahres wird feststehen, ob das Gartenbau


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