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Tischgebet

Stadtleben | aus FALTER 26/04 vom 23.06.2004

Bei so vielen ehemaligen Klöstern, wie es in Wien gibt, ist es eigentlich kein Wunder, dass aus ein paar davon auch Lokale wurden. Hier einige Beispiele für die Kombination von Kirche und Kulinarik:

Tempel, 2., Praterstr. 56, Tel. 214 01 79, Di-Fr 12-15, Di-Sa 18-24 Uhr.

Wunderbares Restaurant im ehemaligen Stall eines Klosters mit kreativer Küche, in der man ein sehr eigenes Verhältnis zum Gewürz, zum Gemüse und zum Schmorgericht hat. Sehr empfehlenswert.

Inigo, 1., Bäckerstr. 18, Tel. 512 74 51, Mo-Sa 8.30-24, So 10-16 Uhr, www.inigo.at

1988 vom Jesuitenpater Georg Sporschill als Lokal für haftentlassene Jugendliche gegründet, 1992 von der Caritas übernommen. Gute und vor allem sehr preiswerte Küche, viel Vegetarisches.

Impressione, 7., Lerchenfelder Str. 13, Tel. 523 19 33, Mo-Fr 12-14, tägl. 18-24 Uhr.

Netter Italiener mit bekannt guter Pizza und erfreulichem Fisch-angebot, fantastische Atmosphäre im ehemaligen, mit Fresken ausgestatteten Refektorium eines Frauenklosters.

Klosterladen im Schottenstift, 1., Freyung 6, Tel. 534 98 60-0, Mo-Fr 10-18, Sa 10-17 Uhr.

2000 gegründeter Laden, ursprünglich den Produkten des eigenen Klosters vorbehalten, mittlerweile um sehr gute Produkte anderer Klöster und auch "weltlicher" Erzeuger angereichert.

WEIN Beim Schreiben dieser Zeilen war Portugal also gerade wieder drin, aber wurscht, dieser Wein verdient sowieso Beachtung: der Marqués de Montemor Branco kommt aus dem Alentejo im Süden Portugals, besteht aus den regionalen Sorten Viosinho, Antao Vaz und Arinto. Der Wein ist frisch, ziemlich sauer und besitzt ein leichtes Mandelaroma. Gut zu passendem Essen: gegrillten Sardinen!

Preis: E 5,60, Bewertung: 3/5 (gut), bei Der Gallier, 4., Mayerhofg. 1 bzw. 18., Gertrudpl. 2.


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