Gegen den sozialen Tod

Vorwort | WERNER VOGT | aus FALTER 27/04 vom 30.06.2004

LAINZ Wegen des "Pflegeskandals" musste die Gesundheitsstadträtin gehen. Ihre Nachfolgerin soll den Alten Gerechtigkeit garantieren. 

Elisabeth Pittermann, eben abgelöste SP-Gesundheitsstadträtin von Wien, kam aus dem Hanuschkrankenhaus, einem Sozialversicherungsspital. Ordnung und Arbeitsmoral, die sie als Ärztin von dort kannte, setzte sie auch beim Wiener Krankenanstaltenverband (KAV) voraus. Das war ein schwerwiegender Irrtum. Als sie ihn erkannte, war sie schon mit dem so genannten Pflegeskandal im Geriatriezentrum Lainz beschäftigt und mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht gut kontrolliert zu haben. Dabei war sie es, die - gegen den Widerstand von Beamten - in den Geriatriezentren der Gemeinde Wien erstmals Kontrollen anordnete.

  Fehlende oder falsche Informationen von scheinzuständigen Beamten, daran ist Pittermann letztlich gescheitert. Als vor zwei Wochen am Dachboden eines leer stehenden Pavillons in Lainz ein toter Patient gefunden wurde, berichtete man ihr etwa von groß


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