Karin Miklautsch

"Die beste Konzipientin"

Politik | NINA HORACZEK, EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 27/04 vom 30.06.2004

Besiegelt wurde die Sache erst Donnerstagnacht, Chancen dürfte sich Karin Miklautsch, 40, allerdings schon Anfang der Woche ausgerechnet haben. Da trat sie als Vorsitzende des Frauennetzwerkes Zonta zurück und sprach: "Meine Aufgabe als Präsidentin war interessant, weil ich hier meine Führungsqualitäten ausprobieren konnte, in der Sicherheit, dass man nicht tief fallen kann." Erst am Freitag verstanden die Charityladies: Miklautsch wollte hoch hinaus. Jetzt ist sie die erste Justizministerin.

 Sie fuhr mit einem blauen Ticket nach Wien, ist selbst aber kein FPÖ-Mitglied. Miklautsch stammt aus einer roten Eisenbahnerfamilie, wuchs in der Nähe des steirischen Knittelfeld auf. Durch politisches Engagement fiel sie weder in der Schule in Graz noch auf der Uni in Innsbruck auf. Zu Zonta, einem Art Rotary-Verein für Frauen, brachte sie die SPÖ-Soziallandesrätin Gaby Schaunig-Kandut; in die Landesverwaltung der ehemalige SPÖ-Umweltlandesrat Herbert Schiller. Dementsprechend hämisch

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