"Spätberufener 68er"

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 27/04 vom 30.06.2004

FPÖ Mit Eduard Mainoni bekommt Vizekanzler Hubert Gorbach einen zweiten Staatssekretär. Was kann der Neue? 

Datum und Ort hat Eduard Mainoni noch genau im Kopf: "Es war der 26. Oktober 1988 in Salzburg." Da hat er Jörg Haider zum ersten Mal getroffen. "Mich hat wirklich beeindruckt, dass so ein hoher Politiker sich für einen Unbekannten wie mich Zeit nimmt", sagt Mainoni, der erst vor wenigen Tagen als Staatssekretär angelobt wurde. Kurz nach dem Haider-Treffen ging's los mit der Karriere in der Partei. Bald wurde der frühere Direktor des Österreichischen Wachdienstes Salzburger Landesparteisekretär, später Klubobmann im Salzburger Gemeinderat und seit 1999 sitzt er für die FPÖ im Nationalrat. Nun soll er sich im Infrastrukturministerium um die Forschung kümmern.

  Dabei zählte Mainoni ursprünglich zu den Konservativen. In der Schule engagierte er sich bei der ÖVP-nahen Union Höherer Schüler, während des Studiums in der Studentengruppe des Akademikerbundes. "Das Problem


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