Cosa nostra

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 27/04 vom 30.06.2004

KUNST Bildende Künstlerinnen genießen selten Starruhm. Eine Ausstellung im Künstlerhaus behauptet forsch das Gegenteil: "Born to be a star". 

Richtige Stars gibt es in der bildenden Kunst eigentlich nicht. Gut, Salvador Dalí war einer. Auch Picasso. Alle, die man beim Nachnamen nennt, sind welche. Zum Beispiel Warhol, der die Mechanismen massenmedialer Aufmerksamkeitsproduktion zum Leitmotiv seiner Kunst machte. Aber sonst? Den Briten Damien Hirst kennt auch der Lifestyle-Magazin-Leser. Und die deutschen Malerfürsten Jörg Immendorf oder Georg Baselitz haben es in die Bild-Zeitung geschafft. Aber wer kennt in Italien Immendorf? Und wer in Deutschland Max Weiler? Bei Künstlerinnen schaut es noch schlechter aus. Niki de Saint Phalle oder Louise Bourgeois kann man nicht vergleichen mit Jane Birkin oder Sophia Loren. Sogar eine Architektin wie Zaha Hadid ist bekannter als, sagen wir mal, Rosemarie Trockel, die im Kunstmarkt-Ranking des deutschen Wirtschaftsmagazins Capital immerhin seit

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