IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 27/04 vom 30.06.2004

Klezmore 2004 Festivalmacher Friedl Preisl hat, so scheint's, wieder einmal das richtige Gespür gehabt: Schon mit seinem Akkordeonfestival landete er vor ein paar Jahren einen Volltreffer bei Publikum und Medien, nun rief er ein neues, ganz dem Klezmer gewidmetes Festival ins Leben. In Deutschland erfährt diese kaum schriftlich tradierte Spielart ostjüdischer Musik seit Monaten eine beeindruckende Renaissance, wobei dort sogar darüber diskutiert wird, ob Nichtjuden überhaupt das Recht besäßen, Klezmer zu spielen. Hierzulande nimmt man's dankenswerterweise weniger streng: Das 1st KlezMORE Festival Vienna will in zehn Konzerten zwischen 2. und 11. Juli die ganze heutige Bandbreite des Klezmer zeigen, von traditionellen Varianten (FleytMuzik, 6.7.) bis zu zeitgenössischen Adaptionen und Crossovers mit Jazz (The Klezmatics, 5.7.), Balkan-Brass (Grinsteins Mischpoche, 2.7.) oder Ska, Blues und Country (Nifty's, 7.7.). Gespielt wird, natürlich, im zweiten und im zwanzigsten Bezirk, in


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