Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

Man sollte wissen, wann man (in den Urlaub) gehen soll, und ich weiß den vorwöchentlichen Wink mit dem Zaunpfahl schon zu deuten. Auch gehe ich leichten Herzens, denn man hört ohnedies nie auf mich. Hätte ich was zu plauschen, wäre ich also Artdirector oder Zeitungsmacher, dann würde ich zwei Dinge sagen: dass, erstens, Covers wie Popsongs sein sollen und, zweitens, dieser Anton Tschechow aufs Cover gehörte, der scheine doch ein ganz ausgeschlafenes Kerlchen zu sein, auch wenn er schon 100 Jahre tot ist. Da fängt das ungnädige Gemurmel aber schon an, die Kolleginnen und Kollegen üben sich in der Pantomime des Bärtestreichens, und schließlich erklärt Wolfgang Kralicek (der mit seinem Artikel über den Performance-Künstler Hubert Lepka auch ein bisschen seiner Autoleidenschaft frönen kann - Seite 59), dass die suprige Coverzeile "Check Out Cechov!" schon vom Wiener Schauspielhaus verwendet worden sei. Erich Klein ist trotzdem in die Gegend von Fulda gefahren, um den emminenten


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