VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

Es sind die Details, die einen an der Vergangenheit interessieren. An alten Zeitungsausschnitten ärgert einen in der Regel, dass die Rückseite viel interessanter scheint als die Vorderseite. Aber aufgrund des Ausschnitts ist die nur mehr unvollständig erhalten.

  So ähnlich mag es der Leserschaft dieser Kolumne ergehen. Der Autor hat den dicken Jahresband 1984 vor sich, blättert mehr oder weniger interessiert darin und entscheidet sich dann willkürlich unter Missachtung des Hauptsächlichen für irgendein Detail. Manchmal erwähnt er wenigstens das Hauptsächliche. Zum Beispiel in einer Ausgabe ein grundsätzlicher Artikel, der ein Urteil kritisiert, das zwei an Säuglingen experimentierende Wiener Klinikärzte freisprach. Oder Interviews mit dem italienischen Historiker Carlo Ginzburg, dem amerikanischen Architekten Paolo Soleri oder dem französischen Philosophen André Glucksmann, um nur das Auffälligste zu erwähnen.

  Was aber zitiert der Autor? eine unauffällige "Richtigstellung"


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