Sphinx ohne Rätsel

BERND DÖRLER | Vorwort | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

KOMMENTAR Wird sich Hans-Peter Martin demnächst auch um Österreichs Innenpolitik kümmern? 

Sein Auto hat er Hermine getauft. Die wurde neulich beim Schwarzenbergplatz geschändet. Unbekannte klauten einen Laptop aus dem Innenraum. Gleich darauf war der Verfassungsschutz am Tatort. Denn der Papa von der Hermine ist nicht irgendein Amateur und Vollidiot, der einen Computer samt angeblich "brisantem, bislang unveröffentlichtem Material" (News) fahrlässig im Wagen zurückgelassen hat. Es ist Hans-Peter Martin, der jüngste Shootingstar im österreichischen Politgeschehen, der mit 14 Stimmprozenten bei den EU-Wahlen sogar die Grünen als dritte Kraft abgehängt hat.

  Solche dramatischen Vorfälle, wie sie sonst eigentlich nur FBI-Agent Jerry Cotton in Manhattan widerfahren, passieren Martin häufig. Als Spiegel-Redakteur geriet er nach eigener Behauptung in die Fänge eines wilden Amazonas-Stammes, der ihm ans Leder wollte. In den Weiten Sibiriens entging er nur knapp der Entführung

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