Klestil zum Abschied

Politik | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

PRÄSIDENT Die zwölfjährige Amtszeit von Bundespräsident Thomas Klestil im Rückspiegel des "Falter". Besonders respektvoll war der Umgang mit ihm nie.

Am Montag blieb sein Herz kurz stehen. Bundespräsident Thomas Klestil wurde ins Wiener AKH eingeliefert, wo ihn die Ärzte in ein künstliches Koma versetzten. Er kann sich daher weder am Mittwoch vom Volk verabschieden noch am Donnerstag vom Parlament.

  Aber wir können seine Amtszeit mit Auszügen aus zwölf Jahren Falter kritisch würdigen. Eines wird beim Lesen der alten Texte sofort klar: Besonders respektvoll war der Umgang mit dem zwiespältigen Staatsoberhaupt nie.

  "Thomas Klestil ist seit langem der erste schwarze Kandidat, für den sich die ÖVP nicht zu genieren braucht. Das allein wäre nicht Verdienst genug, aber wir erinnern uns noch gut an Klestils bisher größte Tat. Sie bestand nicht darin, Herrn Waldheim davon zu überzeugen, dass eine Kandidatur zu einer zweiten Amtsperiode den Schaden der ersten mehr als nur

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige