Heilung tut weh

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

MUSIK Hype-Opfer Robert Smith hat seine ganz eigenen Vorstellungen davon, wie The Cure 2004 zu klingen haben. 

Zuletzt gab es kein Entrinnen mehr vor dem geschminkten Mann mit den wirren Haaren. Nachdem er im Gefolge des letzten Cure-Albums "Bloodflowers" (2000) wieder einmal erklärt hatte, definitiv nie mehr mit diesen Flaschen von Musikern, die er seine Band nennt, eine Platte machen zu wollen, kam beim mittlerweile 45-jährigen Düster-Popper Robert Smith erneut alles ganz anders.

  So entpuppten sich die als Abschied geplanten "Trilogy"-Konzerte 2002 in Berlin, bei denen Smiths Lieblingsarbeiten "Pornography" (1982), "Disintegration" (1989) und "Bloodflowers" vollständig gegeben wurden, nur als Beginn einer Serie von Überbrückungsarbeiten des ewigen Monomanen zwischen Welt- und Herzschmerz. Es folgten: eine "Trilogy"-DVD, ein 4-CD-Boxset mit Raritäten, Remasters des Backkatalogs sowie Tonnen von scheinbar wahllosen Kollaborationen (Blank & Jones, Blink-182, Junior Jack). Nicht


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