NÜCHTERN BETRACHTET

Sommer ist zum Beispiel auch Regen

Kultur | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

Die nächsten Wochen muss wer anderer diese Kolumne schreiben (ich schlage den Arbeitsminister vor, dem ist eh immer fad im Schädel: "Bartenstein betrachtet"), daher möchte ich schnell noch etwas entscheiden: Der Sommer hat jetzt begonnen. Ich schreibe das, um dem endlosen "Der Sommer will heuer aber gar nicht beginnen"-Genöle ein Ende zu bereiten. Mag sein, dass er dann auch wieder schnell vorbei ist, aber er ist da gewesen! Außerdem möchte ich mich hier auch gegen die, gelinde gesagt: unterkomplexe Sichtweise dieser immer noch erstaunlich populären Jahreszeit wenden. Kampf der Sommersimplifizierung! Sommer ist mehr als stehende Hitze, Freibaderektion und blühende Melanome! Sommer ist zum Beispiel auch Regen. Ja, zefix, wann soll es denn sonst schauern, schiffen und schwallen, wenn nicht im Sommer? Wann soll ein wasserschwerer, rappelscharfer Wolkenbruch zur Aufführung gelangen, wenn nicht im Rahmen eines zünftigen Wärmegewitters? Und auf diesem Sektor durften wir heuer schon


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