Audioaromaräume

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

SHOP In der Sensart-Duftgalerie gibt's Parfums und Kunstwerke zum Sehen, Hören und Riechen.

Was andere Leute mit Augen und Ohren wahrnehmen, macht Yogesh Kumar mit der Nase. Musik riechen zum Beispiel: "Das ist gar nicht schwierig", meint der aus Indien stammende Wiener. "Zu Musik kann sich jeder ein Bild im Kopf vorstellen. Ich bin eben mit meiner Nase so aktiv, dass ich mir damit ein Bild mache." Kumar beschäftigt sich schon seit zwanzig Jahren mit dem Olfaktorischen. Der Mann mit dem feinen Geruchsorgan arbeitete bereits für internationale Parfumkonzerne und ist mittlerweile auf die Kreation individuell unterschiedlicher Duftnoten spezialisiert. Kumar benötigt dazu ein vom Kunden getragenes Kleidungsstück, zum Beispiel einen Schal oder ein Shirt. Dabei ist die Nackenpartie besonders wichtig. Anhand von Ayurveda-Prinzipien bestimmt er damit die Basisduftstoffe und entwickelt dann, gemeinsam mit dem Kunden, das ganz persönliche Duftwässerchen.

Bislang konnte man sich ausschließlich


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