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Arbeitsessen

Stadtleben | aus FALTER 28/04 vom 07.07.2004

Kantinen und Betriebsküchen sind nicht unbedingt das, was uns das Herz höher schlagen lässt: Convenience, billige Zutaten, unsensible Behandlung der Nahrungsmittel, Einheitsbrei, kein Vergnügen nicht, nein. Es geht aber auch ein bisschen anders, und das kann man erfreulicherweise auch als Nichtangestellter ab und zu nachvollziehen. Hier zum Beispiel:

Minoritenstüberl, 1., Minoritenpl. 5, Tel. 533 52 81, Mo-Fr 8-17 Uhr.

Das Minoritenstüberl, das seit den Fernsehauftritten seines Chefkochs Andreas Wojta in "Frisch gekocht" einigermaßen an Popularität gewann, ist im Unterrichtsministerium untergebracht, wird aber als eigenständiges Lokal geführt. Hohe Qualität, niedrige Preise.

m.office.genuss, 3., Erdbergstr. 200, Tel. 501 88 46 10, Mo-Fr 8-16 Uhr.

Toni Mörwald betreibt seit einiger Zeit auch ein paar Betriebsküchen. Die vom Finanzberater Price Waterhouse Cooper zum Beispiel, anfangs auch öffentlich, mittlerweile eher nur mehr halb-öffentlich. Ebenfalls von Mörwald bekocht werden Ö3 und das Finanzministerium in der Himmelpfortgasse.

Radio Café, 4., Argentinierstr. 30a, Tel. 503 74 04, Mo-Fr 9-1, Sa 9-14 Uhr.

1997 eröffnet, von Adolf Krischanitz nach dem Vorbild alter Aufnahmestudios gestaltet, zuerst vom unvergessenen Mario Manessinger und später von diversen Nachfolgern bekocht.

WEIN Riesling geht immer. Und Riesling ist - bei aller Liebe zum Grünen Veltliner - einfach das Beste, was einem weißweinmäßig passieren kann. Erfreulich, dass auch aus Gumpoldskirchen schöne kommen wie etwa der "Classic" von Harald Zierer, duftend nach gedörrten Marillen, Honig und Kamille, schmelzig und voll gepackter Frucht am Gaumen - zur asiatischen Küche? Und wie!

Preis: E 7,90, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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