DOLM DER WOCHE

Johannes Paul II.

Politik | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Die Dolm-Jury wollte ursprünglich Bischof Kurt "es waren nur Bubenstreiche" Krenn ehren. Er schaffte es nur ins "Jenseits" (Seite 19). Auch die Bischofskonferenz, die Fotos von küssenden Priestern mit Kinderpornos gleichsetzt ("beides hat in einem Priesterseminar nichts verloren"), geht leer aus. Der Dolm geht an seine Exzellenz Papst Johannes Paul II. persönlich. Man vergisst ja schnell in diesem Land: Karol Woytila hat doch all die Krenns und Groers an wichtige kirchliche Positionen gesetzt. Er und seine Berater haben - als Hans Hermann Groer einst Zöglinge missbrauchte und Krenn dies kleinredete - auf Vertuschen gesetzt. Wer gab denn Krenn, der die göttliche Wahrheit gepachtet zu haben glaubte, jahrelang Rückendeckung, obwohl jeder vernünftige Katholik vor ihm warnte? Jetzt will der Papst in St. Pölten durchgreifen. Zu spät. Manfred Deix hat die Priester-Bilder im profil schon gesehen.

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