"Skandalöse Heuchelei"

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

KIRCHE Der frühere Priester Johannes Wahala über den Sexskandal im St. Pöltner Priesterseminar und den Umgang der Kirche mit Homosexualität. 

Johannes Wahala weiß, wie es innerhalb der Kirche zugeht. Der frühere Pfarrer von Trautmannsdorf wurde wegen seines Engagements für Homosexuelle 1997 des Amtes enthoben. Zwei Jahre darauf bekannte er sich als erster katholischer Priester in Österreich offen zu seiner Homosexualität. Der gefragte Psychotherapeut arbeitet jetzt in einer Beratungsstelle "für gleichgeschlechtliche und transsexuelle Lebensweise". Im Falter-Gespräch kritisiert Wahala den Umgang der Amtskirche mit den Vorgängen im Priesterseminar St. Pölten. Dort wurde ein Computer beschlagnahmt, auf dem Fotos mit Kinderpornos gespeichert waren. Am Montag hat profil-Fotos von Sexspielen zwischen Priestern und Priesteranwärtern veröffentlicht.

Falter: Sie werfen der katholischen Kirche in Bezug auf die Sexaffäre im Priesterseminar St. Pölten Heuchelei vor. Wieso?

Johannes

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