PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Zufall oder Absicht? Auf der ersten Seite der Beilage, die ihren neuen Preis für die "Österreicher des Jahres" bewarb, zählte Die Presse am Samstag weit über 1000 "große Namen" heimischer Herkunft auf. Erhard Busek war nicht dabei. Sein Vorgänger als Vizekanzler und ÖVP-Chef, Josef Riegler, hingegen schon, aber der hat ja auch den Begriff "soziale Marktwirtschaft" geprägt. Buseks Nachfolger, Wolfgang Schüssel, stieg immerhin zum Kanzler auf. Dessen Nachfolgerin als Zweite in der Regierung, Susanne Riess-Passer, war die erste Frau in diesem Amt. Fritz Grillitsch und Othmar Karas sind mit Mitte vierzig beide rein theoretisch jung genug, noch einmal den ersten Platz der ÖVP zu verspielen und große Vizes zu werden. Doch auch einige Namen, an die sich Busek vielleicht vage aus seiner Zeit in der Wiener Kommunalpolitik erinnert, wurden ihm vorgezogen: die roten Urgesteine Johann Hatzl und Hans Mayr sowie die blauen Lokalgrößen Rainer Pawkowicz und Erwin Hirnschall. Doch, halt, wurde Busek womöglich nur Opfer eines Tippfehlers? Nein, Erhard Buschbeck war Schriftsteller und Dramaturg am Wiener Burgtheater.


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