Kommentar

KunstHausWien: nicht einmal geschenkt?


MATTHIAS DUSINI
Kultur | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Das KunstHausWien ist die Quotenqueen unter den Ausstellungsorten der Stadt. Hier wird seit 1991 ein Überblick über das Werk des 2000 gestorbenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser geboten; auf zwei Etagen werden darüber hinaus Wechselausstellungen gezeigt. Der nahe gelegene, ebenfalls von Hundertwasser gestaltete Gemeindebau, das so genannte Hundertwasserhaus, ist eine der touristischen Hauptattraktionen Wiens. Davon kann auch das seit 14 Jahren vom ehemaligen Hundertwasser-Manager Joram Harel geleitete KunstHaus profitieren. Die Besucherzahlen sind erstaunlich. Öffentliche Subventionen waren bisher keine nötig.

Nun verkündete der 68-jährige Harel über die Austria Presse Agentur, er würde die Leitung des Hauses gerne abgeben und habe der Stadt Wien das Haus zur kostenlosen Übergabe angeboten. Das Büro des Kulturstadtrats Andreas Mailath-Porkorny bestätigt, dass es vor einigen Monaten ein Gespräch gegeben habe, bei dem eine Übernahme des Betriebs durch die Gemeinde "eine

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