KLANGBOGEN 2004

Jubiläen, Raritäten, Repertoire

CARSTEN FASTNER | Kultur | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Einem Gerücht zufolge soll der Klangbogen, das Sommerfestival der Stadt Wien, mit oder nach dem Mozartjahr 2006 eingestellt werden. Hintergrund: Das Theater an der Wien, bislang Festivalzentrum, wird dann in ein Opernhaus umgewidmet, designierter Direktor ist der derzeitige Klangbogen-Intendant Roland Geyer. Schade wäre es um das Festival vor allem wegen seiner stringent programmierten Kammermusikreihen im Palais Lobkowitz und im Schubert-Geburtshaus. Die sind heuer den tschechischen Komponisten BedrÇich Smetana (180. Geburtstag), Antonín DvorÇák (100. Todestag) und LeoÇs JanáÇcek (150. Geburtstag) bzw. der Klaviermusik von Schubert und seinen Zeitgenossen gewidmet und geben wie immer auch jungen Musikern die Möglichkeit, in größerem Rahmen aufzutreten.

  Das Konzertprogramm des Klangbogens hingegen bietet mit Auftritten von Rudolf Buchbinder (24.7. und 18.8.) oder den Wiener Philharmonikern (5.9.) wieder das, was man während der Saison ohnehin erleben kann - ergänzt freilich

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