MEDIATIONSVERFAHREN FLUGHAFEN

Nur nicht hart auf hart

Stadtleben | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Als der Wiener Flughafen 1998 seinen Masterplan 2015 präsentierte, war die Aufregung groß: Das Konzept ging von einer Zunahme des Flugverkehrs auf 316.000 Flugbewegungen jährlich aus und sah deshalb den Bau einer dritten Piste - neben einer nördlich und einer südlich von Wien verlaufenden - vor. Den aufgebrachten Anrainern sollte das Konfliktlösungsinstrument Mediation entgegenkommen, dessen Ziel es ist, in einem Konflikt eine für alle Seiten vorteilhafte Regelung zu finden. "Prozess-Provider" ist Thomas Prader, Rechtsanwalt und ehemaliger Wiener Grün-Politiker.

  Die 2001 von fünfzig Parteien (u. a. Bürgerinitiativen, Landes-, Bezirks- und Gemeindepolitiker, Landwirtschafts- und Arbeiterkammer, Siedlervereine, Umweltanwaltschaft, der Flughafen selbst) unterschriebene Mediationsvereinbarung sieht ein Verfahren in zwei Schritten vor: zuerst Analyse und Verbesserung der bestehenden Belastung, dann Diskussion über die Ausbauvorhaben des Flughafens, also die umstrittene dritte Piste,

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