WIEDER AM MARKT

Roter Zigori

Stadtleben | aus FALTER 29/04 vom 14.07.2004

Jetzt ist Chicorée schon ein relativ junges Gemüse, kam erst in den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts auf den Markt, erreichte erst in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts Bedeutung (in Österreich weiß man bis heute nichts damit anzufangen). Und der Rote Chicorée, eine Kreuzung aus Chicorée und Radicchio, wird dann wohl noch jünger sein. Neben Strudel, Auflauf, Wok oder Überbacken kann man ihn wie auch den Trevisano zubereiten: halbieren, in Olivenöl scharf anbraten, dass die Schnittflächen Farbe bekommen, klein geschnittenen Knoblauch und Rosmarin rein, mit Rotwein und einem Spritzer Balsamessig ablöschen, zugedeckt dünsten lassen, bis die Flüssigkeit weg ist. Aus Bratenrückstand, Rotwein, Butter und Hühnerfond Sauce basteln, reduzieren. Vor allem zu Geflügel und Kaninchen.

Roter Chicorée, bei Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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