WIENZEUG

Politik | aus FALTER 30/04 vom 21.07.2004

Zivildienstreform Der Wehrdienst wird auf sechs Monate verkürzt. Und was ist mit dem Zivildienst? Damit beschäftigt sich seit Montag eine vierzigköpfige Kommission unter dem Vorsitz von Fredy Mayer, dem Präsidenten des Roten Kreuzes. Nächsten Jänner wird sie einen Endbericht vorlegen. SPÖ und ÖVP haben nun schon einmal ihre Reformvorstellungen präsentiert. Die Roten verlangen, auch für die Zivis solle gelten: Sechs Monate sind genug! In dieser Zeit sollen die Sozialhelfer genauso gut verpflegt werden wie die jungen Soldaten, also im Wert von 13 Euro pro Tag. Außerdem fordert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, dass eine bundesweite Zivildienstvertretung geschaffen werde. Und ein Zivivertreter im Präsidium der neuen Kommission könne auch nicht schaden. Der ÖVP sind sechs Monate hingegen zu wenig. Denn das würde die Hilfsorganisationen ruinieren, argumentieren die Schwarzen. Generalsekretär Reinhold Lopatka kann sich zudem vorstellen, untaugliche Männer und Frauen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige