Lob der Salzgurke

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 30/04 vom 21.07.2004

HUMOR Was ist an Tschechows "Komödien" komisch? Einerseits nichts, andererseits alles. Ein Überblick. 

Der "Falter" würdigt den 100. Todestag des großen russischen Schriftstellers Anton Tschechow mit einer kleinen Serie, die diese Woche abgeschlossen wird. Bisher erschienen: ein Interview mit dem Tschechow-Übersetzer Peter Urban (28/04) und eine Liebeserklärung von Klaus Nüchtern (29/04).

Zu den schönsten Mysterien der Theatergeschichte zählt der Umstand, dass Anton Tschechow viele seiner Stücke als "Komödien" bezeichnet hat. Dabei sind die Menschen in seinen Dramen fast ausnahmslos unglücklich, sie langweilen sich beinahe zu Tode, und am Ende wird nicht selten jemand erschossen. Was soll daran, bitte, komisch sein? Alle sechs großen Tschechow-Stücke im Humor-Test.

Platonow

Inhalt: Der zynische Dorfschullehrer Platonow ist in der Provinz der geistreichste Mann weit und breit, weshalb ihn sämtliche Frauen der Umgebung begehren. Platonow kann sich nicht entscheiden und wird am


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