Der Zug ins Blaue

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 31/04 vom 28.07.2004

FPÖ In der Regierung sind die Freiheitlichen nur der lästige, aber zahnlose Juniorpartner. Im Verkehrsbereich und in der Forschung haben sie dafür ihre Leute gut aufgestellt. Auch wenn sie nicht immer die fähigsten Kandidaten dafür haben. 

Zuerst kam Verkehrsministerin Monika Forstinger und krempelte die ÖBB-Spitze um. Dann kümmerte sich Mathias Reichhold um die Forschung. Kurz darauf kam Hubert Gorbach und wirbelte beides nochmals ordentlich durcheinander. ",Rot raus, Blau rein!' lautet das Motto", schimpft ein SPÖ-naher Beamter im Verkehrsministerium. Es werden wohl noch mehr Blaue reinkommen. Alleine bei den ÖBB sind ein Vorstandsdirektorsposten und drei weitere Spitzenjobs ausgeschrieben. Bis Ende August müssen zusätzlich rund fünfzig Aufsichtsräte für die neu geschaffenen ÖBB-Nachfolgeunternehmen gefunden werden. Auch beim Postbus ist ein Vorstandsposten frei. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen dem Ministerium für Verkehr, Technologie und Innovation untergeordneten


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