ZIVILDIENST-REFORM

Kürzer, gerechter, lockerer

Politik | aus FALTER 31/04 vom 28.07.2004

Geht es nach der FPÖ, soll am besten alles so bleiben, wie es ist: Schließlich hätten Zivildiener "ein lockereres Leben als Grundwehrdiener", erklärte Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pablé vergangene Woche.

  Bis Jahresbeginn soll die Zivildienst-Kommission Vorschläge für eine Angleichung des Wehrersatzdienstes an den Präsenzdienst erarbeiten. Während die mittlerweile über 9000 Zivilisten bei karitativen Organisationen zwölf Monate dienen müssen, soll der Dienst mit der Waffe ab 2006 nur mehr sechs Monate (derzeit acht) dauern. Außerdem werden Rekruten in der Regel aus der Gulaschkanone verköstigt, ansonsten steht ihnen ein Taggeld von 13,20 Euro zu. Im Gegensatz dazu brauchen soziale Einrichtungen ihre Zivis seit 2001 nur "angemessen" zu verpflegen, was von vier Euro bis zu zwölf Euro variiert.

  SPÖ und Grüne sprachen sich bereits für eine völlige Gleichstellung des Zivildienstes mit dem Wehrdienst aus. Die ÖVP will, dass der Wehrersatzdienst "mehr als sechs

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