PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 31/04 vom 28.07.2004

Anständig gewinnen müsste man können. Andreas Mölzer, der Hans Kronberger den einzigen FPÖ-Sitz im EU-Parlament weggeschnappt hat, lässt dem Verlierer in seiner Publikation Zur Zeit noch einmal ordentlich nachspucken. "Hans Kronsteiner" wolle EU-Staatssekretär werden, steht dort, falls es "Hans Kronmayer" nicht gelänge, Mölzer das Mandat mittels Verfassungsklage abzujagen. Andernfalls werde "Hans Kronhuber" eben von der Fortzahlung seines EU-Gehalts leben. Niedertracht macht erfinderisch: "Armberger" wird auch noch als "Kronleuchter", "Kronzuzler", "Kronhüttler", "Kronlackner", "Kronbeutler" und "Krontaler" verspottet. Diese Art, Namen zu verballhornen, erinnert an unselige Zeiten? Was soll man von einer Zeitung erwarten, die solche Leserbriefe über den Zweiten Weltkrieg abdruckt: "Was hat man zb. den politisch unbedarften Amerikanern mit Hilfe linker Medienmacht alles über die bösen Deutschen erzählt? (...) Wer waren die Betreiber dieses verbrecherischen Bombenholocaust und sonstiger Massaker mit Millionen Toten? Warum ließ man die von den Völkern mehrheitlich gewählten deutschen und italienischen Faschisten nicht nach ihrer Art ihre Nationen regieren und beglücken?"


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