Schönbrumm

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 31/04 vom 28.07.2004

ANRAINER Wird es wegen Lärmbeschwerden bald keine Konzerte mehr vor Schloss Schönbrunn geben? 

Ein Sturm im Wasserglas sei das gewesen, mehr nicht. Das sagt zumindest Wolfgang Kippes von der Schönbrunn Betriebsgesellschaft. Air, Dido, Sting, R.E.M, Lenny Krawitz und wer noch alles da war: Nachdem es heuer bei zwei von sechs Open-Air-Konzerten vor dem Schloss Lärmbeschwerden von Anrainern gegeben hat, Bezirksvorsteher und Veranstaltungsbehörde (MA 46) intervenierten und Dezibelmessungen machten, stand der Schlosshof als sehr zentraler Wiener Austragungsort von Freiluftkonzerten auf der Kippe.

  "Wir wissen, dass einige Konzerte zu laut waren", sagt Kippes, es habe "ein bissl Probleme formeller Art" gegeben. Direkt im Schloss, beziehungsweise in den dazugehörigen Gebäuden, wohnen 160 Mieter, zwei davon hätten sich aufgeregt. Angeblich verkauft einer der beiden lärmgeplagten Beschwerer sogar Einfahrtsgenehmigungen zum Schlossareal, andere vermieten Fensterplätze mit guter Sicht


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