Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

Schön, wenn man aus dem Urlaub kommt, den eigenen Schreibtisch noch finden kann, die eingegangene Post vorsorglich auf die Nebenschreibtische verteilt wurde. Noch schöner, wenn man merkt, dass die Kolleginnen und Kollegen sich noch an einen erinnern. Aber auch wenn man sich dem Charme von Eva Weissenberger nur schwer entziehen kann, bringt man doch die Kraft auf, ihre vorauseilende Vermutung ("ich habe nur gedacht: falls du das Bedürfnis verspürst, dich zu äußern") zu falsifizieren - Äußerungsbedürfnisse vermag man sich im Urlaub ganz gut abzutrainieren.

Besonders schön ist es, wenn einem die Kollegen ein gleitendes Ankommen bereiten. "Wir könnten heute nach der Arbeit vielleicht ins Schweizerhaus gehen", raune ich Wolfgang Kralicek zu. "Uns steht alles offen", wird Kralicek einige Stunden später antworten - und den Umstand, dass das Schweizerhaus nicht nur Aufmachergeschichte, sondern sogar Coverstory ist, elegant verschwiegen haben. Altspatzen wie wir lachen dann wissend, weil


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