Die Beste für Barroso

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

EUROPA ... aber wohin mit Benita Ferrero-Waldner? Für welche Ressorts eignet sich Österreichs EU-Kommissarin? Und welche Aufgaben würde sie vermasseln? Eine Entscheidungshilfe für den Kommissionschef. 

Wenn schon nicht die EU-14, so hatte Benita Ferrero-Waldner zumindest den lästigen Zwergenstaat im Griff. Als im Februar 2000, nach Schröder, Chirac & Co, auch noch die Staatsspitzen von Costa Rica die politischen Beziehungen zu Österreich suspendierten, reichte es der Außenministerin. Hatte sich die Bananenrepublik doch tatsächlich dazu verstiegen, die Koalition in Wien eine "Pro-Nazi-Regierung" zu schimpfen. Während Ferrero-Waldner die europäischen Regierungschefs weiterhin anstrahlte, machte sie mit ihrem mittelamerikanischen Amtskollegen Tabula rasa. Nach einer Unterredung trat Costa Ricas Außenminister zerknirscht vor die Mikrofone. Der Mann sprach plötzlich nur mehr von der "großen Sorge", die sein Land wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ ergriffen habe - und entschuldigte


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