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Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

REGIERUNG Kanzler und Minister bejubeln in Inseraten ihre eigene Politik. Was der Spaß kostet, wird allerdings vertuscht und verschleiert. Mindestens 39 Millionen Euro zahlten die Steuerzahler bislang für Regierungswerbung. 

Unser soziales Österreich" fährt von Klagenfurt ab. Der Intercity-Zug "Familienland Österreich" kommt aus der anderen Richtung. Vier "Zugpatronanzen" hat Sozialminister Herbert Haupt von den ÖBB gekauft, um bei den Bahnfahrern für seine Regierungsprojekte zu werben. Gekostet hat diese PR-Aktion des Sozialministeriums bislang 29.756,59 Euro.

  Kaum der Rede wert im Vergleich zu dem, was die schwarz-blaue Regierung in den vier Jahren seit ihrem Amtsantritt für Infokampagnen, PR-Aktionen und Werbung ausgegeben hat. Der Grüne Karl Öllinger hat aus Dutzenden Anfragen der vergangenen Jahre akribisch alle aufgelisteten Kosten für Werbung und PR der einzelnen Ministerien zusammengesucht. Ergebnis: Für die Werbekampagnen von Schwarz-Blau mussten die Bürger seit


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