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Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

Hoffentlich klagt uns Scientology nicht für das Zitieren des folgenden Vergleiches: "Die von tv-media verfolgen mich, die sind wie Scientologen", sagte Ottfried Fischer unlängst in einem Interview mit dem Standard, "wenn ich einen Diavortrag mache, stehen vier Seiten drin." In der Illustrierten erschien darauf hin ein Monat lang kein ausführlicher Bericht über Fischer, den Bullen von Tölz, den Pfundskerl oder Pfarrer Braun. Obwohl alle vier Blattlinie von tv-media sind! Länger kann die Zeitschrift dem Bayern offenbar nicht böse sein - und er sich des Wiener Charmes nicht erwehren. In der letzten Ausgabe gab es wieder zwei Seiten "Talk" über den Rechtsstaat, Bischof Kurt Krenn und den Sinn einer Urlaubsreise: "Da hab ich endlich mal meine Ruhe ..." Dabei gäbe es eine wirklich interessante Frage zu klären: Ist der Bulle der Sohn vom Monaco Franze? Über Vater Berghammer wird in Tölz nie geredet. Und in der Serie "Monaco Franze", die der ORF gerade wiederholt, hatte der Münchner Stenz einen unehelichen Sohn, der damals an die zwanzig gewesen sein muss. Den Sohn sah man nie, aber seine Mutter: Ruth Drexel - die Mama vom Bullen. Verdächtig auch: Monaco wurde von Helmut Fischer (!) gespielt.


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